Zwischen gestern und heute

Einst im Januar

 
3. Januar 1976 – Landunter

Eine Orkanflut richtet schwere Schäden an der Westküste an, doch die nach der Hamburger Flutkatastrophe von 1962 ausgebauten Seedeiche und Sperrwerke bestehen ihre erste Bewährungsprobe. Deichbrüche gibt es nur im Christianskoog und der Haseldorfer Marsch. Die Halligen melden Landunter.

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13. Januar 2007 – Kindersegen im Wattenmeer

Über einen Kindersegen im Wattenmeer berichtet das Hamburger Abendblatt und meint damit nicht die Seehunde. Erstmals seit fünf Jahren kamen im vergangenen Jahr auf den nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum mehr Kinder auf die Welt als dass Menschen starben. Den 82 in Wyk auf Föhr registrierten Geburten standen 69 Sterbefälle gegenüber. Rund 11.000 Menschen leben auf den beiden Inseln.

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15. Januar 1362 – De grote Mandränke

Aus dem Schleswiger Stadtbuch: „Anno MCCCLXII am XVI. Tage des Januars, da war eine große Wasserflut im Frieslande, darin auf dem Strande 30 Kirchen und Kirchspiele ertranken.“ Mit der Marcellusflut vom 15. bis 17. Januar, allgemein als de grote Mandränke bezeichnet, sucht eine der schwersten Sturmfluten des Mittelalters Nordfrieslands heim, die die Landschaft stark verändert und in der die zwischen dem heutigen Pellworm, Nordstrand und Südfall gelegene Gemeinde Rungholt untergeht. Die Chroniken sprechen von Tausenden von Toten. Viel weiß man nicht, doch wird vermutet, dass sich Überlebende von Rungholt dort niederlassen, wo bald darauf die Stadt Husum heranwachsen wird.

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Einst im Januar – Nachrichten von der Westküste, letzte Ergänzung: 23.01.10