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Kräht der Hahn Ihres Nachbarn im Dithmarschen zu laut, haben Sie Pech – er darf! Außer Sie können beweisen, dass es sich bei nämlichen Hahn um einen Kakadu handelt. Der darf Sie, da er nicht ortsüblich ist, nicht stören, hat das Landgericht Itzehoe entschieden. Lärm machen dürfen nur einheimische (Tiere). Ob der Züchter, gegen den dieses Urteil erging, für seinen Kakadu jetzt die Einbürgerung beantragt und Fremdsprachen (das Krähen) übt, ist dem Bericht der Husumer Nachrichten nicht zu entnehmen.
Quelle: Husumer Nachrichten
Morgen is „Internationaler Tag der Frau“. Dat möt de Mannslüd sick denn mool veeruntwintig lange Stünnen lang achter de Ohr’n schrieben, ok wenn’t noch so sworffallt. Gott dei Dank hebbt de Frooenslüd hütigendogs veel mehr to seggen as freuher. Se hebbt ehr zuckerseute Finger nich bloß in Backform, Kookpott oder Fischpann, nee: Se hebbt de glücklicherwies ok ümmer mehr in de Politik.
Letzt hett Fiete Hansen to Hein Meier seggt: „Ick gläuf, in’t Johr Tweedusendunteihn ward de ganze Welt bloß von Frooen regeert.“ „Wat“, sä Hein ganz verdattert, „ümmer noch?“
Quelle: Günther Pedersen in der Kolumne
‘Extraplatt’ der Husumer Nachrichten
... Plattdeutsch! Denn von heute an wird auf Wunsch der Eltern an der Grund- und Hauptschule der Hallig Langeneß der Unterricht an jedem Freitag ausschließlich in plattdeutscher Sprache abgehalten:
“De Schoolöllern hemm sik dat wünscht – und nu geiht dat los! Siet März 2008 schnacken wi an jede Friedach blots platt. Tomindst de Schoolmeister deit dat (man so guud as he kann) und de Schölers schöölt dat ok versöken”,
informiert die Eugen-
Sie ist tatsächlich angekommen, berichten heute die Husumer Nachrichten. 36 Jahre war die Fähre MS Westerland in Nordfriesland zuhause, verkehrte zwischen den Häfen List auf Sylt und Havneby auf Röm. Im Oktober vergangenen Jahres wurde das 50 Meter lange Schiff nach den Fidschi-
Der im Februar von der Husumer Ständeversammlung zum Landvogt gewählte Hans Theodor Woldsen Storm tritt sein neues Amt an und übersiedelt nach Husum in die Süderstraße 12. Damit wird der Dichter zum Kriminal- und Zivilrichter sowie Polizeichef und Obervormund in einer Person. Doch diese Machtfülle währte nicht lange, denn zwei Jahre später wurde die bis dahin zum dänischen Gesamtstaat gehörende Region preußische Provinz und Storm bei verminderten Bezügen zum einfachen Amtsrichter.
Nach 6-jähriger Bauzeit wird das Eidersperrwerk seiner Bestimmung übergeben. Es ist das bislang größte deutsche Küstenschutzprojekt und verringert die Deichlinie im Bereich der Eidermündung von 60 auf 4,8 km.
Nachdem 1962 die Sturmflut von Hamburg auch Tönning erfasst hatte, überlegte man, ob man die Deiche am Eiderufer erhöhen oder ein Sperrwerk an der Mündung errichten sollte. Man entschied sich für letzteres. 1967 begannen die Bauarbeiten. Große Schwierigkeiten bereiteten die Strömungsverhältnisse an der Mündung, entsprechend hoch waren mit ca. 170 Mio. DM (87 Mio. €) die Baukosten.
Auf der Hallig Hooge und der Insel Amrum begeht man feierlich den 91. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I und sendet eine Grußadresse nach Berlin — nur war dieser schon am 9. März gestorben und ruhte bereits in seinem Mausoleum zu Charlottenburg. Als sich daraufhin nacheinander zwei Pastoren der Hallig an den neuen Regenten wenden, erhält Hooge im Pastorat eine Telegrafenhilfstelle.
Einst im März – Nachrichten von der Westküste, letzte Ergänzung: 20.03.08