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Heinrich Geertsen, der letzte Leuchtturmwärter von Westerhever, tritt sein Amt an und zieht mit seiner Familie in die Dienstwohnung unterhalb des Turms. Nachdem die Möbel per Treckergespann zur Warft transportiert und mit Helfern in die Wohnung gehievt sind, watet Ehefrau Traute mit dem sechs Wochen alten Sohn im Kinderwagen durch das Watt. Auf dem Vorland ist wieder einmal Land unter.
“Langweilig war es nie”, stellt Heinrich Geertsen in einem Bericht des Hamburger Abendblattes aus dem Jahr 2007 fest. Fischfang gab es vor der Haustür, und im Garten auf der Warft wurden Kartoffeln und Gemüse angebaut. Seine Eltern – schon sein Vater war hier Leuchtturmwärter gewesen – hatten noch Kühe, Schafe und Schweine gehalten, doch damit war nach schlimmen Sturmfluten Schluss. Im Jahr 1979 wurde der Betrieb des Leuchtturms automatisiert; die Leuchtturmwärter hatten ausgedient.
Das schleswig-
Bei der Beratung über den Grundstücksverkauf zu einem für eine Ackerfläche völlig überhöhten Preis ging dann einigen im Gemeinderat ein Licht auf. Die Oldensworter gingen auf die Barrikaden, und das Projekt wurde schließlich fallen gelassen.
An einen verspäteten Aprilscherz glaubten die Amrumer, Hooger und Pellwormer, als sie vom Beschluss der Stadtvertretung von Wyk auf Föhr hörten, die Möglichkeit eines Dammbaus zwischen Föhr und Amrum sowie Pellworm und der Hallig Hooge zu prüfen. Der unrentable Fährverkehr nach Amrum bzw. Hooge könne dann eingestellt werden, war eines der Argumente.
Der Protest blieb nicht aus. So befürchten die Amrumer ein Ausbluten ihrer Insel: Wenn die Wyker einen Damm bauen wollen, so hört man von dort, sollen sie doch einen zum Festland bauen; über Föhr rollen keine Autos nach Amrum! Für eine vernünftige Schiffsanbindung der Halligen müsse man kämpfen, alles andere sei Wunschdenken. Doch einen Damm zum Festland wollen wiederum die Wyker nicht, der wäre vermutlich das Ende der Wyker Dampfschiffs-
Ein bis zwei Seemeilen südwestlich von Süderoogsand gerät der Holzkutter Sueno in Brand und sinkt. Ein holländischer Kutter, der sich zufällig in der Nähe befindet, rettet die zweiköpfige Besatzung. Das Unglück hinter dem Unglück: an Bord befanden sich zwei Urnen, die für eine Seebestattung am kommenden Tag nach Sylt überführt werden sollten. Ein Schock für die Hinterbliebenen, denn so wurde die Bestattung in ihrer Abwesenheit um einen Tag vorgezogen.
Im Kaiser-
Das Schuljahr auf der Hallig Langeneß beginnt mit einer neuen Lehrerin. “Wir wollten unseren Lebensmittelpunkt schon immer an die Nordsee verlegen”, erzählt Jeanette Borchers aus Nordrhein-
Fünf Kinder hatte die Halligschule bis jetzt, doch schon am Mittwoch wird sich diese Zahl verdoppeln, wenn nach dem Einschulungsgottesdienst in der Halligkirche fünf Erstklässler hinzukommen.
Einst im August – Nachrichten von der Westküste, letzte Ergänzung: 12.11.10