Küstenlexikon

Geschichte, Kultur und Gesellschaft

Tedsche Wind

... so nennen alteingesessene Husumer ihren Theodor (Tedsche) Storm (Wind). “Ik gah mal wedder na Tedsche Wind”, heißt es dann, wenn sie eine Spaziergang zum Schlosspark machen, in dem seine Büste steht.

Theodor-Storm-Gesellschaft e.V. Externer Link zur Website der Gesellschaft

Die 1948 gegründete, in der Husumer Wasserreihe 31 – dem Haus, das der Dichter von 1866 bis 1880 bewohnte – ansässige Theodor-Storm-Gesellschaft ist eine literarische Vereinigung, die ein zeitgemäßes Bild des Dichters Theodor Storm vermitteln und sein literarisches Werk lebendig halten will. In dem Haus befindet sich eine Forschungsbibliothek, das Storm-Archiv sowie ein Museum. In Zusammenarbeit mit der Stadt Husum wird alle vier Jahre der mit 8.200 Euro dotierte Theodor-Storm-Preis demjenigen zuerkannt, “dessen Werk die großen Leistungen Theodor Storms als Künstler, als poetischer Realist im besonderen Maße, gewürdigt hat”.

Thiatmaresgaho

Alter Name Dithmarschens, unter dem die Region im 9. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, als sie von Karl dem Großen im Jahr 804 als eine von drei sächsischen Gauen nördlich der Elbe in das fränkische Reich eingegliedert wurde.

Tinkeltuuten

Tinkeltuut, Tinkeltuut / Kumm heruut, / Kumm heruut ut dien Huus! wurde, schreibt Kari Köster-Lösche in ihrem Buch ‘Tinkeltuut & Co’, von den Kindern auf den Halligen gesungen, um die Gemeine Strandschnecke aus ihrem Häuschen zu locken. Mit Glanzhörnchen lässt sich der Begriff ins Hochdeutsche übersetzen, Littorina littorea ist ihre systematische Bezeichnung.

Was die Kinder der Strandschnecke nach dem Herauslocken aus ihrem Häuschen antaten, war weniger prosaisch. Es galt als Spaß, sie am Ufer in einer Blechdose zu kochen und zu verspeisen.

Troyer

Grobmaschiger Arbeitspullover.

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Nordfriesland-Lexikon – Letzte Ergänzung: 04.10.2018